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Biogasanlage
Datum 31/07/2011 09:04  Autor webmaster  Hits 1603  Sprache Global
Das Ende von Öl und Erdgas ist in greifbarer nähe und in spätestens 50 Jahren erreicht.

Die Biogasgewinnung ist eine Möglichkeit um den Wegfall der Energielieferanten Öl und Gas entgegen zu wirken.

So werden Biogasanlagen hauptsächlich in Landwirtschaftlichen Betrieben eingebaut, wo Pflanzenabfälle anfallen und so gleich verarbeitet werden können. Aber auch Kommunen mit Kläranlagen, gehen dazu über, Biogasanlagen in ihren Kläranlagen zu integrieren.





Pflanzenresten und Gülle sind sehr gut vergärbar es entsteht Methangas, was man auch Biogas nennt.

Die Entstehung von Biogas kommt in der Natur unter Verbindung organischer Stoffe unter Luftabschluss vor. Beispiele sind Sümpfe und Moore, in Mägen von Wiederkäuern, im Dickdarm von Mensch und Tier und Misthaufen.

Das dadurch entstehende Methan gehört neben Kohlenstoff zu den Hauptverantwortlichen des Treibhauseffekts. So sind Kühe ( Wiederkäuer ) starke Methanproduzenten.

So wird aus drei Tonnen Mist in Biogas was rund sechzig Liter Heizöl ersetzt oder 120 Kilowattstunden Strom. So wird der Schadstoffausstoß um 200 Kilogramm Kohlendioxid minimiert. Wenn also eine Kuh 10 – 20 Kilogramm Mist produziert, kann daraus 1 – 2 Kubikmeter Biogas gewonnen werden. In der Jahresbilanz bedeutet das, dass eine Kuh 300 Liter Heizöl einspart.



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